Chronik

Salzburger Handballclub

Chronik des Salzburger Handball Clubs (SHC)

 

Schon im Jahre 1969 – damals unter dem Salzburger Turn Verein (STV) – startete das Thema Handball bei den Gründern des Vereines. Im ersten Spieljahr konnte in der damaligen Herren-Landesliga nur ein Sieg gelandet werden, was logischerweise den letzten Platz in der Tabelle ergab. Ein Jahr später übernahm Siegfried Arming das Training und innerhalb von zwei Jahren erreichte der STV den Vizemeistertitel (1972/73) und nahm damals erstmals an den Aufstiegsspielen in die zweithöchste Spielklasse Österreichs (Staatsliga B) teil, die jedoch klar nicht erreicht wurde. Noch im August 1973 konnte der erste Sponsor für die Sektion Handball gefunden werden und es erfolgte die Namensänderung auf HC Elementar. Postwendend konnte anschließend der erste Landesmeistertitel der Herren (1973/74) erkämpft werden. Zwei weitere Landesmeistertitel wurden noch geholt, ehe der Sponsor jedoch den Geldhahn zudrehte.

Ab September 1980 wurde unter der Führung von Martin Straub der Vereinsname auf Salzburger Handball Club geändert. Nach vier weiteren Landesmeistertiteln bei den Herren gelang unter Trainer Hans Paischer 1987 in Graz der erfreuliche und erstmalige Aufstieg in die Staatsliga B. Hier gelang es erstmals aus dem Schatten der damaligen Salzburger Handballhochburgen (SAK, UHC, danach Spielgemeinschaft SAK/UHC) mit einer jungen, ambitionierten Truppe, welche aus den eigenen Reihen (Jugendmannschaften) gebildet wurde, hervorzutreten. Nachdem es im Salzburger Handball schon immer schwierig war, die Kräfte zu einer schlagkräftigen „Salzburger“ Mannschaft zu bündeln, konnte der Ligaverbleib der Herren trotz größter Anstrengungen nicht erreicht werden.

Seit der Rückkehr in die Salzburger Landesliga Ende der 1980er-Jahre fristete der SHC mit Hochs und Tiefs in dieser Herren-Liga sein Dasein bis nur noch eine arrivierte Alt-Herrenmannschaft übrig blieb.

Im Jahr 2010 war die Szene im Salzburger Handball überschaubar, bis sich um Trainer Christian Bleibler und der ambitionierten Spielerin/Petra Kordovsky seit etlichen Jahren eine Damenmannschaft, anschließend auch zwei weibliche Jugendmannschaften, welche alle in Bayrischen Ligen spielen, gebildet hat. Im Jahr 2017 wurden die Damen des SHC's  Meister der oberbayrischen Bezirksklasse2 und konnten alsdann in der Saison 2017/18 in die Oberbayrische Bezirksliga aufsteigen, wo nach einer weiteren Saison der Aufstieg in die (ober)bayrische Bezirksoberliga geschafft wurde, in der man nun in der Saison 2019/20 vertreten ist.

Die weibliche A-Jugend, welche in der Saison 2017/18 & 2018/19 sowie 2019/20 in der "ÜBOL wA Staffel Süd-Ost1" - ebenfalls eine Liga des Bayrischen Handballverbandes - gespielt hat, einen erfolgreichen Saisonstart (mit 4 Siegen) landen.

Das Training des Salzburger Handballclub fand früher in der Riedenburghalle statt. Seit deren Abriss finden die Trainings im Sportzentrum Nord Liefering und in Hallen an der Josef-Preis-Allee statt.

Vereinsstruktur

Der SHC ist ein politisch unabhängiger Verein und gehört dem Allgemeinen Sportverband Österreichs (ASVÖ) an. Der Verein finanziert sich hauptsächlich durch Subventionen sowie Mitgliedsbeiträge. Das nunmehrige Ziel des SHC ist, handballbegeisterte Spielerinnen aller Altersgruppen zu finden, bei denen Spaß an diesem herrlichen Sport im Vordergrund steht – verbunden mit einer netten Gemeinschaft unter Gleichgesinnten.